Die 1970er-Jahre
Chronik der Deutschen Botschaftsschule Peking

Die 1970er-Jahre markieren die Vorgeschichte und die ersten Jahre der Deutschen Botschaftsschule Peking. Aus dem 1976 gegründeten Deutschen Schulverein entsteht eine kleine Schule, die im Oktober 1978 mit nur fünf Kindern ihren Unterricht aufnimmt. Bereits kurze Zeit später wächst die Zahl der Schülerinnen und Schüler deutlich.

Vorgeschichte und Gründung

1976 Vorgeschichte

Unter Leitung von Botschafter Dr. Erwin Wickert wird in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland der Deutsche Schulverein Peking gegründet. Die Gründung fällt in eine Zeit des politischen und wirtschaftlichen Wandels in China: Nach dem Tod Mao Zedongs 1976 und mit der beginnenden Öffnung des Landes wächst auch die westdeutsche Präsenz in Peking.

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Schuljahr 1978/1979

2. Oktober 1978 1978/1979

Am 2. Oktober 1978 beginnt der erste vermittelte Lehrer und Schulleiter Karl Dietrich Hölldobler den Unterricht. Die Deutsche Botschaftsschule Peking startet mit lediglich fünf Schülern – vier deutschen Diplomatenkindern und einem chilenischen Kind. Unterrichtet wird zunächst in zwei Räumen der Lehrerwohnung Hölldoblers im Diplomatencompound.

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1978/1979 Schuljahr

Im Laufe des ersten Schuljahres steigt die Schülerzahl von fünf auf zehn Kinder in den Klassen 1 bis 4. Die junge Schule verfügt nur über eine sehr begrenzte Ausstattung. Es fehlt an Lehrbüchern, Unterrichtsmaterialien und Schulmöbeln. Ein Harmonium für den Musikunterricht bringt das Lehrerehepaar Hölldobler selbst aus Deutschland mit.

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Schuljahr 1979/1980

1979 1979/1980

Die Schülerzahl wächst weiter. Im Auslandsschulverzeichnis von 1979 wird die Deutsche Botschaftsschule Peking erstmals aufgeführt. Dort ist bereits eine Schülerzahl von 20 Kindern verzeichnet.

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1979/1980 Schuljahr

Mit Gertrud Hölldobler erhält die Schule eine zweite Lehrkraft. Damit wächst neben der Schülerzahl auch die personelle Ausstattung der jungen Deutschen Botschaftsschule Peking.

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1979/1980 Schuljahr

Für die Deutsche Botschaftsschule Peking sollen in einem neu zu errichtenden Botschaftsgebäude eigene Schulräume entstehen. Ein erster Raumbedarfsplan wird erstellt. Am Ende des Schuljahres verlässt der erste Schulleiter Karl Dietrich Hölldobler die Schule vertragsgemäß.

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Hinweise, Quellen und Mithilfe

Grundlage dieser Übersicht ist unter anderem die öffentlich zugängliche Schulchronik der Deutschen Botschaftsschule Peking von Herrn Dr. Wistoff. Die dort veröffentlichten Angaben wurden für reconnect Germany neu geordnet und in einer kompakten chronologischen Darstellung zusammengeführt.

Einzelne Angaben lassen noch Fragen offen. Dazu gehören unter anderem weitere Informationen zur Gründung des Deutschen Schulvereins Peking, zu den ersten Mitgliedern und zur Rolle der Deutschen Botschaft sowie zur ursprünglich geplanten Einrichtung eigener Schulräume in einem neuen Botschaftsgebäude. Diese Punkte sollen durch weitere Quellen und Zeitzeugenberichte nach und nach ergänzt und präzisiert werden.

Hinweise, Korrekturen, Dokumente und persönliche Erinnerungen aus dieser Zeit sind willkommen. Neue gesicherte Informationen werden fortlaufend in die Chronik aufgenommen.