Die 1980er-Jahre sind für die Deutsche Botschaftsschule Peking ein Jahrzehnt des Wachstums und der zunehmenden Internationalisierung. Aus der kleinen Schule in einer Wohnung entwickelt sich eine Einrichtung mit mehr als 100 Schülerinnen und Schülern, Kindergarten, neuen Jahrgangsstufen und einem deutlich erweiterten Schulleben. Das Jahrzehnt endet mit den Ereignissen des Jahres 1989 und dem anschließenden Umzug der Schule in den Lido-Komplex.
Schuljahr 1980/1981
Eigene Schulräume werden bezogen. Herr Rüdiger Krumme übernimmt die Schulleitung. Er unterrichtet zusammen mit einem weiteren vermittelten Lehrer und drei Ortskräften 21 Schüler in den Klassen 1 bis 6 in der fünften Etage des Diplomatencompounds.
Dort wird am 30. August 1980 ein neu eingerichtetes 140 m2-Apartment mit fünf Klassenräumen (von denen einer in der Küche liegt) bezogen. Den Raum stellt die Deutsche Botschaft aus ihrem Wohnungskontingent zur Verfügung. Pausenaufenthalt ist der Garagenhof, am Pausenende wird den Schülern Jasmintee ausgeschenkt. Zur technischen Ausstattung gehören Umdrucker, Fotokopierer und Overheadprojektoren. Für den Sportunterricht wird zunächst ein Saal im Internationalen Club angemietet, doch schon bald darauf spielen und turnen die Schüler stattdessen im Garagenhof oder im Ritanpark. Schwimmabzeichen werden in den Swimming-Pools der Deutschen und Schweizer Botschaft abgelegt.
Die Unterrichtsvoraussetzungen werden nun als "fast optimal" bezeichnet. Das Schulgeld beträgt 150 Yuan pro Monat.
Am 13. März öffnet die Schülerbücherei mit 162 Büchern, zum Schuljahrsende ist der Bestand auf 500 Titel angewachsen.
Am 27. Mai 1981 findet ein Frühlingsfest mit 62 Teilnehmern statt.
Schuljahr 1981/1982
Die Schule ist auf 27 Schüler und acht Lehrer (davon zwei entsandte Kräfte) angewachsen. Erstmalig wird eine mehrtägige Schulfahrt für alle Schüler der Klassen 2 bis 7 durchgeführt.
Vom 31. August bis 4. September 1981 besucht man den Badeort Baidaihe. Ab September wird erstmals Chinesisch-Unterricht angeboten, an dem freiwillig 14 Schüler zweimal wöchentlich teilnehmen. "Chinesische Malerei" ist ebenfalls im Unterrichtsangebot, 21 Schüler nehmen teil.
Am 26. September findet ein erstes gemeinsames Schwimmfest mit der International School Beijing und der École Française de Pékin im Swimming-Pool der Deutschen Botschaft statt, am 24. Oktober ein erstes gemeinsames Sportfest. Die DSP erringt einige Einzelsiege und einen 1. Mannschaftsplatz (beim Eierlaufen).
Am 6. Oktober besucht die Ehefrau des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Frau Barbara Genscher, die Schule.
Am 25. Oktober zieht die Schule in ein 200 m2-Apartment im Erdgeschoss eines Nachbarhauses um, deren sieben Räume (einschließlich Küche) Platz für 36 Schüler bieten, was "in den nächsten Jahren ausreichen dürfte" (Schulleiter Krumme bei der Einweihung).
In den folgenden drei Jahren bleiben die Schülerzahlen tatsächlich nahezu konstant. Das Schulgeld wird auf 200 Yuan monatlich erhöht.
Eine Serie weiße T-Shirts mit blauem Aufdruck "DEUTSCHE SCHULE PEKING / De Guo Xue Xiao" ist am 23. Juni 1982 fertig gestellt und im Nu ausverkauft.
Schuljahr 1982/1983
Anfang September 1982 findet wieder eine Schulfahrt der 27 Schüler nach Beidahe statt, am 18. September gibt es das zweite gemeinsame Schwimmfest der Deutschen Schule mit der Internationalen und der Französischen Schule im Swimming-Pool der Deutschen Botschaft.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und China bestehen am 11. Oktober seit zehn Jahren. Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland Professor Carl Carstens kommt an diesem Tag zu einem Staatsbesuch nach Peking, und seine Ehefrau Dr. Veronika Carstens besucht die Deutsche Schule.
Schuljahr 1983/1984
Das Schuljahr beginnt mit 30 Schülern und elf Lehrern (davon zwei entsandte Kräfte). Zum dritten Mal fährt die gesamte Schule nach Beidaihe. Am 15. Oktober, beim dritten Sportfest der DSP, beteiligt sich erstmals auch die japanische Schule.
Mitte Dezember werden ein Filmprojektor und mehrere Unterrichtsfilme angeschafft. Im Frühjahr 1984 gibt es mehrere gemeinsame Sportfeste mit der Internationalen, Französischen und Japanischen Schule.
Schuljahr 1984/1985
35 Schüler (Ende November 40 Schüler) und zwölf Lehrer bestreiten den Unterricht in den Klassen 1 bis 7.
Anfang September geht es zum vierten Mal nach Beidaihe.
Der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Dr. Helmut Kohl kommt zu einem Staatsbesuch in die Volksrepublik China.
Am 8. Oktober besucht Hannelore Kohl die Deutsche Schule.
Am 16. Oktober verabschiedet die Schule mit einem Musikprogramm den scheidenden Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Günther Schödel, der seit 1980 dieses Amt bekleidete, und seine Ehefrau Erika Schödel. Sein Nachfolger, Botschafter Dr. Per Fischer, besucht am 9. November die Schule. Die veröffentlichte DSP-Chronik bezeichnet Fischer dabei als ehemaligen Schüler der früheren Deutschen Schule Peking.
Martins-Fest, Weihnachtsfeier und gemeinsame Sportfeste mit den zuvor genannten Schulen werden wie bisher und über die nächsten Jahre hin durchgeführt.
Rüdiger Krumme scheidet vertragsgemäß als Schulleiter aus.
Schuljahr 1985/1986
Das Jahr beginnt mit großen personellen Veränderungen: Rudi Holzhäuser übernimmt als Nachfolger von Rüdiger Krumme die Schulleitung. Unter den 39 Schülern sind 17 Neue, weitere sieben kommen im Laufe des Jahres hinzu. Nur fünf der 13 Lehrkräfte sind aus dem vergangenen Schuljahr an der Deutschen Schule verblieben.
Zum Schuljahrsbeginn erhält die Schule ein zweites Apartment, das ebenso groß ist wie das erste und die Klassen 1 und 2, den Kindergarten und die geplante Vorschule aufnehmen soll.
Am 9. September wird unter Leitung von Frau Pallentin für 25 Kinder der Kindergarten der Deutschen Schule Peking eröffnet, der der Schule angegliedert wird. Die Ehefrau des Deutschen Botschafters Josefa Fischer wohnt der Eröffnung bei.
Das gemeinsam mit der Internationalen Schule, der Französischen und Japanischen Schule durchgeführte Sportfest wird am 11. Oktober erstmals als "Track and Field Day" veranstaltet.
Dank einer Sonderzuwendung des Bundesamtes für das Auslandsschulwesen können weitere Wandtafeln und Schreibmaschinen, Luftbefeuchter und Umdrucker angeschafft werden.
Am 8. Juni findet am Huairou-See ein Schulfest als Abschiedsfeier für Peter Oberwandling statt, der sechs Jahre lang an der Schule unterrichtete und maßgeblich an ihrem Aufbau mitbeteiligt war. Fast alle Angehörigen der Schule, insgesamt ca. 100 Personen, nahmen an der Feier teil.
Zum Schuljahrsende liegen 28 Neuanmeldungen vor. Vor dem übernächsten Schuljahr muss voraussichtlich ein drittes Apartment angemietet werden.
Schuljahr 1986/1987
Erstmals hat die Schule auch eine 8. Klasse, die aus acht Schülern besteht. Nun besteht die Schule aus 62 Schülern und 21 Lehrkräften. Eine dritte entsandte Kraft kommt hinzu, der meiste Unterricht wird von ausgebildeten Lehrern erteilt. Mittlerweile wird jede Klasse einzeln unterrichtet, Zusammenlegungen sind nicht mehr nötig. Volleyballspielen in den Pausen auf dem Garagenhof neben der Schule ist mit über 60 Schülern nicht mehr möglich.
Das Angebot für die Nachmittagskurse wird ausgeweitet: Im Angebot sind Schwimmen für Anfänger und Geübte, Informatik in zwei Stufen, Flötenkurse, Theaterspielen, Backen und Basteln. Die Kurse werden gut besucht; manche Schüler belegen gleich zwei Veranstaltungen.
Auch beim diesjährigen Track and Field Day am 11. Oktober belegt die Deutsche Schule wieder den 4. Platz. Die geringe Schülerzahl und fehlende Sportstätten machen sich hier bemerkbar.
Die Weihnachtsfeier findet aus Platzgründen erstmals separat für die Grundschule und die Sekundarstufe I an zwei aufeinander folgenden Tagen statt, am 12. und 13. Dezember.
Am 4. April 1987 zieht der Kindergarten in eine Wohnung im Nebenhaus, was die angespannte räumliche Situation entlastet. Die Schule gewinnt damit zwei Klassenräume, die für die Klasse 6 und als Musikzimmer genutzt werden. Weitere Umzüge innerhalb der Wohnungen ermöglichen die Trennung von Sekretariat und Lehrerzimmer in zwei nebeneinander gelegenen Räumen, womit der argen Raumnot im Lehrerzimmer abgeholfen wird.
Erstmals werden an der Deutschen Schule Bundesjugendspiele ausgetragen: Am 7. Mai treten die Schüler im Dreikampf an. Eltern helfen bei der Durchführung und feuern die Sportler an. Und eine Woche später, am 13. Mai, verbessert sich die Deutsche Schule beim Fußballturnier mit den drei anderen befreundeten Schulen, indem sie zum ersten Mal einen dritten Platz erreicht.
Am 24. Mai findet das Sommerfest der Schule am Huairou-See mit Schwimmen, Grillen und Völkerballspiel statt.
Schuljahr 1987/1988
In den Klassen 1 bis 9 werden 83 Schüler von 18 Lehrkräften unterrichtet. Am 14. September 1987 konstituiert sich die Schülermitverwaltung in einer ersten Sitzung. Gemeinsam mit dem Schulleiter wird deren Aufgabenspektrum erarbeitet.
Bei einer Lehrerkonferenz am 14. Oktober wird erstmals über die Notwendigkeit einer differenzierten Leistungsbeurteilung bei Schülern beraten, die nach der vierten Klasse nicht dem gymnasialen Niveau entsprechen. Einen nach den verschiedenen Schulformen differenzierten Unterricht kann die Schule nicht anbieten. Sie unterrichtet nach den gymnasialen Richtlinien Nordrhein-Westfalens und führt angepasste Tests und modifizierte Beurteilungen der entsprechenden Schüler durch, die einen Zusatz im Zeugnis erhalten.
Die Schüler der Deutschen Schule freuen sich über den 3. Platz beim Track and Field Day am 17. Oktober. Auch dieses Jahr werden zwei getrennte Weihnachtsfeiern für Grundschule und Sekundarstufe durchgeführt. Zu Beginn des zweiten Halbjahrs erhält die Schule eine vierte entsandte Lehrkraft.
Am 10. März wird erstmals eine Schulelternversammlung einberufen: Schulleiter Holzhäuser informiert zur Situation an der Deutschen Schule. Der Unterricht werde überwiegend von Fachkräften erteilt, ein 10. Schuljahr sei genehmigt worden, und dringlich sei die Einrichtung von Fachräumen. Sportfeste, Wandertag und Sommerfest am Huairou-See finden wie gewohnt statt.
Auf der Vorstandssitzung am 13. Juni wird die Einrichtung eines naturwissenschaftlichen Fachraums im Kindergartenbereich entsprechend den Anforderungen des Bundesverwaltungsamtes für die Einführung eines 10. Jahrgangs beschlossen.
Schuljahr 1988/1989
Vier vermittelte Lehrer und 12 Ortskräfte unterrichten 86 Schüler (darunter 15 Erstklässler, die größte Klasse in der bisherigen Geschichte der Deutschen Schule) erstmals bis Klasse 10.
Anfang November 1988 inspiziert Herr Dr. Koch von der Kultusministerkonferenz die Schule als Vorbereitung ihrer Anerkennung als Deutsche Auslandsschule.
Für die diesjährige Weihnachtsfeier mietet die Deutsche Botschaft den Ballsaal im Lido-Club. Kindergarten und Schule feiern am Nachmittag des 10. Dezember zusammen. Vom 20. bis 28. Januar 1989 fahren 23 Schüler der Klassen 7 bis 10 und vier Lehrer zum ersten Mal zum Skikurs nach Jilin.
Am 27. April finden die Bundesjugendspiele statt, an denen sich alle Klassen beteiligen. Wegen Demonstrationen der Pekinger Studenten ist das Sportstadium nur auf Umwegen zu erreichen. Die Deutsche Schule erzielt beim Fußballturnier am 10. Mai den dritten Platz.
Am 18. Mai wird der Nachmittagsunterricht abgebrochen, weil die Demonstrationen auf der Straße gigantische Ausmaße annehmen und ungewiss erscheint, ob die Schüler ihren Heimweg sicher zurücklegen können. Am folgenden Tag fällt der gesamte Unterricht aus. Ab dem 20. Mai herrscht Kriegsrecht. Der Schulweg einiger Schüler ist unpassierbar. Dennoch findet ordnungsgemäßer Unterricht statt.
Am 29. Mai fahren die Klassen 5 und 6 für zwei Tage zum Wandern an die Ming-Gräber; die Fahrt der Klassen 3 und 4 nach Beidaihe fällt wegen Unregelmäßigkeiten im Bahnverkehr aus.
Während der Nacht vom 3. auf den 4. Juni marschiert das Militär in die Innenstadt und schlägt die Demonstrationen nieder. Es ist kein Schulunterricht mehr möglich. Am 5. Juni werden vorzeitig die Zeugnisse ausgestellt und in der Botschaft hinterlegt. Schüsse vor den Fenstern der Schule beenden das Schuljahr abrupt. Viele Deutsche verlassen die Stadt. Eine Wiederaufnahme des Unterrichts im kommenden Schuljahr ist ungewiss. Für eine Verabschiedung von Schulleiter Rudi Holzhäuser, der vier Jahre lang für die Deutsche Schule tätig war, bleibt keine Gelegenheit.
Schuljahr 1989/1990
Entgegen allen Befürchtungen beginnt das Schuljahr regulär und mit weiter steigenden Schülerzahlen. 96 Schüler sind anwesend, und weitere Anmeldungen liegen vor, so dass die Zahl auf über 100 steigen wird. Das Platzproblem ist drängend, weil für Klassen mit zwölf und mehr Schülern die Räume zu klein sind.
Als neuer Leiter kommt Dr. Otto Knödler an die Deutsche Schule. Mehrere Kollegen haben zum Schuljahrsende die Deutsche Schule verlassen, aber neue sind ihnen nicht nachgefolgt, weshalb in der Grundschule Engpässe entstehen. Mitte November kann ein weiteres Apartment in einem Nachbarhaus dazu gemietet werden, in das die großen Klassen 1 und 3 einziehen. Die Schule ist nun an drei verschiedenen Orten im Jian Guo Men Wai Compound verstreut, was nur eine Übergangslösung sein kann. Es werden mehrere Objekte für einen Umzug ins Auge gefasst. Einstweilen wird der hinzugewonnene Platz für einen Computerraum, ein Gruppenzimmer und einen Raum für die Schülerbücherei und Videovorführungen genutzt.
Die erste Ausgabe der Schülerzeitung erscheint unter dem Namen DSPaper in 60 Exemplaren zu einem Preis von 2 FEC. Vom 16. bis 24. Februar fahren 23 Schüler der Klassen 7 bis 10 zum Skikursus nach Jilin.
Am 19. März informiert der Vorstand in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über den Plan der Verlegung der Deutschen Schule Peking in den Lido-Komplex im Nordosten der Stadt und trägt den daran angepassten Haushaltsentwurf vor. Das Projekt wird gebilligt, die Umbauarbeiten beginnen sofort. Zwei benachbarte Gebäude des Komplexes werden innerhalb von sechs Wochen umgebaut und eingerichtet; bis zu 60 Arbeiter sind gleichzeitig auf der Baustelle. Am 8. Juni endet nach der 2. Stunde der letzte Unterrichtstag im Jian Guo Men Wai-Compound: Die Möbelpacker kommen. Eltern, Lehrer und Schüler helfen beim Umzug mit. Der Kindergarten verbleibt in einem der Apartments, weil im Lido-Komplex nicht genügend Platz für Schule und Kindergarten zusammen ist. Wenigstens verbessert sich die räumliche Situation des Kindergartens im Jian Guo Men Wai-Compound.
Am 12. Juni beginnt der Schulunterricht in den noch kahlen, aber wohltuend geräumigen Klassen am neuen Standort. Wegen seiner Form wird das Gebäude bald das „Tortenstück“ genannt.
Hinweise, Quellen und Mithilfe
Grundlage dieser Übersicht ist unter anderem die öffentlich zugängliche Schulchronik der Deutschen Botschaftsschule Peking von Herrn Dr. Wistoff. Die dort veröffentlichten Angaben wurden für reconnect Germany neu geordnet und in einer kompakten chronologischen Darstellung zusammengeführt.
Einzelne Angaben lassen noch Fragen offen oder bieten Ansatzpunkte für weitere Recherchen. Die früher in einer eigenen rechten Spalte geführten Hinweise sind deshalb hier gesammelt, damit die Chronik selbst ruhig und übersichtlich bleibt.
25. Oktober · 1981/1982 – Die Einschätzung, die Räume würden „in den nächsten Jahren ausreichen“, lässt sich gut mit dem späteren Wachstum der Schule vergleichen.
16. Oktober / 9. November · 1984/1985 – Die Angabe der Chronik, Per Fischer sei Schüler der früheren Deutschen Schule Peking gewesen, ist aller Wahrscheinlichkeit nach fehlerhaft. Belegt ist dagegen sein Besuch der Kaiser-Wilhelm-Schule in Shanghai. Die ursprüngliche Angabe bleibt hier aus Gründen der Nachvollziehbarkeit dokumentiert, wird jedoch ausdrücklich als wahrscheinlich falsch gekennzeichnet. Weitere Informationen finden sich im ausführlichen Artikel über Per Fischer auf dieser Webseite.
1985-1986 · 1985/1986 – Chronik beschreibt einen Plan oder eine Absicht; tatsächliche Umsetzung gegebenenfalls separat bestätigen. Offene Frage: Die Vorschule wird hier als geplant erwähnt. Zu prüfen ist, ob und wann sie tatsächlich eingerichtet wurde.
9. September · 1985/1986 – Zur Leiterin Frau Pallentin und zur frühen Geschichte des Kindergartens könnten weitere Unterlagen oder Zeitzeugenberichte existieren.
1985-1986 · 1985/1986 – Peter Oberwandlings Rolle beim Aufbau der Schule könnte biografisch weiter aufgearbeitet werden.
10. März · 1987/1988 – Hier wird erstmals ausdrücklich die Genehmigung eines 10. Schuljahres genannt.
13. Juni · 1987/1988 – Wann wurde der beschlossene naturwissenschaftliche Fachraum tatsächlich eingerichtet und genutzt?
Anfang November 1988 · 1988/1989 – Welches konkrete Anerkennungsverfahren wurde durch den Besuch von Dr. Koch vorbereitet, und wann erfolgte der nächste formale Schritt?
18. Mai · 1988/1989 – Dieser Eintrag dokumentiert unmittelbar, wie die Proteste im Mai 1989 den Schulbetrieb beeinflussten.
4. Juni · 1988/1989 – Der Abbruch des Schuljahres im Juni 1989 ist ein zentraler Zeitzeugen- und Presseforschungsbereich.
1989-1990 · 1989/1990 – Trotz der Krise des Vorjahres überschreitet die Schülerzahl erstmals die Marke von 100.
19. März / 8. Juni · 1989/1990 – Mit dem Umzug der Schule in den Lido-Komplex blieb der Kindergarten zunächst im alten Jian Guo Men Wai-Compound zurück. Damit waren Schule und Kindergarten räumlich deutlich voneinander getrennt. Wie funktionierte diese Distanz im praktischen Schulalltag? Wie wurden Leitung, Personal, gemeinsame Veranstaltungen, Transporte und die organisatorische Anbindung des Kindergartens an die Schule geregelt?
12. Juni · 1989/1990 – Mit dem neuen Standort beginnt die Lido-Phase der Schulgeschichte; das Gebäude wird als „Tortenstück“ bekannt.
Hinweise, Korrekturen, Dokumente, Fotos und persönliche Erinnerungen aus dieser Zeit sind willkommen. Neue gesicherte Informationen werden fortlaufend in die Chronik aufgenommen.