Robert Kieschnick – von Moskau und Hamburg nach Peking
Mit Beginn des Schuljahres 2026/27 beginnt an der Deutschen Botschaftsschule Peking ein neues Kapitel: Robert Kieschnick hat zum 1. August 2026 die Leitung der Schule übernommen. Nach einer früheren Tätigkeit an der Deutschen Schule Moskau und vielen Jahren als Lehrer und stellvertretender Schulleiter in Hamburg führt ihn sein beruflicher Weg nun nach Peking. Er ist der zehnte Schulleiter seit der Gründung der Deutschen Schule Peking im Jahr 1978.
Ein neuer Schulleiter für die DSP
Seit dem 1. August 2026 ist Robert Kieschnick Schulleiter der Deutschen Botschaftsschule Peking.
Internationale Schulerfahrung bringt Kieschnick bereits aus einer früheren beruflichen Station mit. Er war als Lehrer an der Deutschen Schule Moskau tätig. Anschließend arbeitete er viele Jahre in Hamburg als Lehrer und stellvertretender Schulleiter.
Mit seinem Wechsel nach Peking kehrt er damit an eine Deutsche Auslandsschule zurück – nun in leitender Verantwortung.
Kieschnick übernimmt die DSP zu einem besonderen Zeitpunkt. Bereits 2027 steht die nächste Bund-Länder-Inspektion (BLI) bevor. Im Jahr 2028 feiert die Deutsche Botschaftsschule Peking ihr 50-jähriges Bestehen und wird im selben Jahr Gastgeber der Ostasienspiele der Deutschen Auslandsschulen sein.
In seinem Grußwort zum Amtsantritt beschreibt Kieschnick Schule als einen Ort des Dialogs. Er betont dabei Offenheit, Vertrauen und Verantwortung sowie die Bereitschaft, Schule gemeinsam weiterzuentwickeln.
Sein Amtsantritt markiert damit nicht nur einen personellen Wechsel. Unmittelbar vor dem 50-jährigen Jubiläum beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Deutschen Botschaftsschule Peking.
Der zehnte Schulleiter seit 1978
Robert Kieschnick ist der zehnte Schulleiter seit der Gründung der Deutschen Schule Peking im Jahr 1978. Die Reihe seiner Vorgängerinnen und Vorgänger reicht zurück bis zu Karl Dietrich Hölldobler, der am 2. Oktober 1978 mit nur fünf Schülern den Unterricht aufnahm.
Die bisher bekannten Schulleiter der DSP:
1. Karl Dietrich Hölldobler
Erster Schulleiter der Deutschen Schule Peking ab 1978.
2. Rüdiger Krumme
Schulleiter bis zum Schuljahr 1984/85.
3. Rudi Holzhäuser
Übernahm die Schulleitung mit dem Schuljahr 1985/86.
4. Dr. Otto Knödler
Übernahm die Leitung um das Schuljahr 1989/90.
5. Lothar Hartmann
Schulleiter der Deutschen Schule Peking Mitte der 1990er-Jahre.
6. Siegfried Meschede
Schulleiter ab dem Schuljahr 1997/98 bis Januar 2006.
7. Angela Strathmann
Übernahm die Schulleitung im Februar 2006.
8. Almut Hennings
Übernahm die Schulleitung mit dem Schuljahr 2011/12.
9. Dr. Andreas Merzhäuser
Schulleiter von 2020 bis zum 31. Juli 2026.
10. Robert Kieschnick
Schulleiter seit dem 1. August 2026.
Ein besonderes Kapitel steht bevor
Mit Robert Kieschnick übernimmt der zehnte Schulleiter die Verantwortung in einer für die DSP besonderen Phase.
Auf die Bund-Länder-Inspektion 2027 folgt 2028 ein Jahr, in dem Vergangenheit und Gegenwart der Schule auf besondere Weise zusammentreffen: Am 2. Oktober 2028 jährt sich die Gründung der Deutschen Schule Peking zum 50. Mal. Gleichzeitig wird die DSP Gastgeber der Ostasienspiele sein.
Aus der kleinen Schule mit fünf Schülern des Jahres 1978 ist innerhalb von fünf Jahrzehnten eine moderne Deutsche Auslandsschule geworden. Robert Kieschnick wird die DSP nun in ihr großes Jubiläumsjahr führen.
Quellen und Hinweise
Die Angaben zu Robert Kieschnicks beruflichen Stationen und seinem Verständnis von Schule basieren auf seinem Grußwort zum Amtsantritt an der Deutschen Botschaftsschule Peking.
Die historischen Angaben zu den früheren Schulleitern basieren auf der Schulchronik und veröffentlichten Materialien zur Geschichte der Deutschen Botschaftsschule Peking. Einzelne Amtszeiten sollen mit weiteren historischen Quellen noch genauer dokumentiert werden.
