Das Schuljahr 1982/83 zeigt die Deutsche Schule Peking als kleine, eng verbundene Schulgemeinschaft. Die Schulfahrt nach Beidaihe, gemeinsame Sportveranstaltungen mit anderen internationalen Schulen und der Besuch von Dr. Veronika Carstens gehören zu den besonderen Momenten dieses Jahres.
Zahlreiche erhaltene Fotografien geben einen ungewöhnlich lebendigen Einblick in den Alltag der damals noch jungen Schule: Einschulung, Ausflüge, Schwimm- und Sportveranstaltungen, Theater und Begegnungen innerhalb der internationalen Gemeinschaft Pekings.
Einschulung – ein neuer Anfang in Peking
Auch fern von Deutschland gehörte die Schultüte selbstverständlich zum ersten Schultag. Das erhaltene Foto vermittelt besonders schön die familiäre Atmosphäre der kleinen Deutschen Schule Peking: Kinder, Eltern und Lehrkräfte erleben die Einschulung unmittelbar miteinander.
Wieder unterwegs – die Schulfahrt nach Beidaihe
Anfang September 1982 führte die gemeinsame Schulfahrt der inzwischen 27 Schülerinnen und Schüler erneut nach Beidaihe an die Küste.
Die erhaltenen Fotografien zeigen Gruppenaufnahmen, Ausflüge und Freizeit am Strand. Sie vermitteln etwas von der besonderen Bedeutung, die solche gemeinsamen Reisen für eine kleine Auslandsschule hatten: Lernen, Freizeit und Gemeinschaft gingen unmittelbar ineinander über.
Gemeinsam im Wasser – drei Schulen beim Schwimmfest
Am 18. September 1982 fand das zweite gemeinsame Schwimmfest der Deutschen Schule mit der Internationalen Schule und der Französischen Schule statt.
Austragungsort war der Swimming-Pool der Deutschen Botschaft. Die Veranstaltung ist ein besonders anschauliches Beispiel für das enge Miteinander der internationalen Gemeinschaft im Peking der frühen 1980er-Jahre.
Hoher Besuch – Dr. Veronika Carstens an der Deutschen Schule
Am 11. Oktober 1982 bestanden die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China seit genau zehn Jahren.
Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens hielt sich an diesem Tag im Rahmen eines Staatsbesuchs in Peking auf. Seine Ehefrau Dr. Veronika Carstens besuchte während des Aufenthalts die Deutsche Schule Peking.
„Young partners“ – Begegnungen in der Botschaft
Ein zeitgenössischer Pressebeitrag dokumentiert eine weitere Begegnung deutscher und chinesischer Kinder in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland. Solche Aufnahmen zeigen, dass das Leben der kleinen deutschen Schule immer auch Teil eines größeren internationalen und deutsch-chinesischen Umfelds war.
Sportfest – und ein Stück frühe DSP-Identität
Mehrere Fotografien dokumentieren ein Sportfest mit Lauf- und Geschicklichkeitswettbewerben. Kinder, Lehrkräfte und weitere Angehörige der Schulgemeinschaft stehen unmittelbar am Geschehen – auch hier ist die überschaubare, familiäre Größe der Schule deutlich zu erkennen.
Theater, Verkleidung und Fantasie
Theater und szenisches Spiel gehörten sichtbar zum Schulalltag. Die erhaltenen Bilder zeigen selbst gestaltete Kulissen, Kostüme, Kinderzeichnungen und Aufführungen in den einfachen frühen Schulräumen.
Gerade diese Fotografien vermitteln einen unmittelbaren Eindruck davon, wie mit vergleichsweise einfachen Mitteln ein lebendiges kulturelles Schulleben entstand.
Gesichter des Schuljahres
Einige Fotografien zeigen einzelne Schülerinnen und Schüler oder Personen aus dem Umfeld der Schule, ohne dass Anlass oder Namen heute sicher bestimmt werden können. Auch diese Aufnahmen gehören zur Geschichte der frühen DSP.
Hinweise, Quellen und Mithilfe
Die historischen Angaben zu diesem Schuljahr basieren unter anderem auf der ursprünglichen Schulchronik von Herrn Dr. Wistoff sowie auf zeitgenössischen Dokumenten und weiteren Materialien zur Geschichte der Deutschen Botschaftsschule Peking. Die Darstellung wurde für reconnect Germany neu zusammengestellt und durch historische Fotografien ergänzt.
Die Aufnahmen zeigen ein Schuljahr voller Begegnungen: Einschulung, Schulfahrt, Schwimmfest, Sport, Theater und der Besuch von Dr. Veronika Carstens vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig das Schulleben bereits wenige Jahre nach der Gründung geworden war.
Bei einigen Fotografien sind Aufnahmeort, Anlass, Fotograf oder abgebildete Personen bislang nicht eindeutig bekannt. Hinweise, Korrekturen und persönliche Erinnerungen sind willkommen – ebenso Angaben zur Herkunft oder zu den Bildrechten.